Tozeur Aktuell

Das war der Pink Tozeur Boogie 2003

24.1.2003

Anruf bei dem Tunesischen Ministerium für Tourismus, Herrn Bourghiba.

Wir haben nur die Genehmigung des Militärs, noch nichts vom Transport- und Innenministerium! Seine Antwort, no  problem, everything is OK, we have all permissions! Ob er mir die faxen könne? No problem tomorrow, in s Allah, also so Gott will.

Er will nicht.

26.1.2003

8 Uhr, Wien, wir brechen Auf. 3 Autos voll mit Grümpel. 8:30, ich Telefoniere mit Petr, er ist mit dem Auto unterwegs, da er Zehnerls grosses Zelt nacht Tozeur führt. "wo bist?" Vor Sardinien, am Schiff, das Bier ist schlecht, wenig Frauen, das Schiff hat 6 Stunden Verspätuing, um 7 Uhr am Abend sollen sie in Tunis landen. Wenn alles glatt geht, werden wir um 7 in Tozeur landen, also dann bis morgen! Ich bin erstaunt, dass das GSM Telefon am Schiff funktioniert....

9:24, Die Skyvan hebt vollbeladen in Wr. Neustadt ab. Aussentemperatur -7 Grad, blauer Himmel, alles bestens. Wuzi probiert seine neue Kamera aus. Hier die ersten Fotos!

Philip spielt seine gesamten Pilotenkünste aus und schafft es, Rom Chiampino zu treffe, ohne dass sich jemand ankotzt! Wuzis Kamera funktioniert, schon 400 Digitalfotos der 8-köpfigen Besatzung sind am Memorystick. Hier einige vom Anflug von Rom. Der Rückenwind ist uns hold, nach etwas über 2 Stunden sind wir da.

   

In Rom hat es 12 Grad, wir beschliessen zu bleiben. Einstimmig. Nach 20 Minuten wird es langeweilig, wir beschliessen einstimmig ein weiter. Hier fällt den Letzten auf, dass es ein neues Pinknasenzahndesign gibt! 6 Minuten nach dem Start sind wir über dem Mittelmeer, 313 Meilen, oder etwas über 500 km Wasser liegen vor uns. 

Peter mit seinem Auto auf der Fähre wird von uns locker überholt, wir winken, er winkt nicht zurück wie man an dem Foto sehen kann. Er ist ganz klein links unten zu sehen!

Der Wetterbericht Tunis sagt Regen, wir wollen versuchen, direkt nach Tozeur zu kommen. Der Wind ist uns hold, das Wetter auch. Der Regen in Tunis bleibt unter uns, der Rückenwind bleibt. Tozeur erscheint erreichbar, und tatsächlich landen wir nach nach 3 Stunden 16 min bei 30 Knoten Seitenwind in Tozeur. 12 Grad hat es auch hier, bei Sturm.  -wären wir doch in Rom geblieben. Einreise wie erwartet Ereignislos, und man findet sich im Hotel neben dem Pool bei Bier und Oliven.

   

Erster Spungtag 27.1.2003

Heute sind wir (Björn,Gregi,Martin,Wuzi,Thomas,Klaus,Andrea) beim Frühstück auf einen schwer erledigten Peter "Lovercheck" getroffen. Warum? Weil er mit dem 400qm Packzelt 1000-de von Meilen mit dem Auto und zur See zurückgelegt hat. 

Ein paar kurze Verhandlung .. alle Genemigungen gehen OK. Andrea, Peter und Thomas sprechen mit dem "Flugplatzchef", Wuzi, Björn und Martin organisieren einen grenzlegalen Internetaccount und die Sache ist geritzt. Danach haben wir das "Riesenzelt" aufgebaut und den ersten "Erfrischungssprung" getätigt. 
Die Entstehungsgeschichte photografisch festgehalten:

 
Hier waren wir noch frohen Mutes, alles hat gut aushesehen.
   
im Zuge der Planenarbeiten stellte sich immer wieder heraus, dass Teile falsch zusammengebaut sind, also wieder Planen herunter, Umbauen, nächster Versuch!

Die Zeltaufbaucrew nach vollendeter Arbeit, im Hintergrund das Zelt bei Nacht.
in 2 Stunden 45 haben wir das Zelt 2,7 mal aufgebaut!

Morgen um 10:00 ist der 1. start.
Wir müssen jetzt schlafen gehen auf Wiedersehen.
mfg der wuzi und der martin.

Dienstag, 28.1.
in der früh: 

Hurraahhhh das Zelt steht immer noch!

 Thomas, Phillip und Andrea kümmern sich um das Papier (es wird immer mehr!)
endlich der erste Start heute... so denkt man. Aber Ridha, der Chef der Flugsicherung eilt zum Flugzeug, es fehlen Papiere und bewilligungen. Stimmt! von den 11 erforderlichen  sind nur 9 da!. OK, da wir keine Schüler mithaben, geht es auch mit neun, aber nur weil wir nur acht Springer sind. Aber nur ein Start. Grosse Konferenz nach der Landung, es wird beraten. Während die eine hälfte der crew sich mit Behörden herumschlägt, debrieft die andere Hälfte den Sprung. Ein ABSOLUTES novum. Freeflyer Herr Eiszner in einer Relativkombi, und stabil mit dem Bauch nach unten!!! unglaublich, was die Freeflyer alles können.

    

Das gute ist, dass alle überlebt haben. Endlich, um 13:10 haben wir unsere 3 Sprünge gemacht, zurück zum Hotel, und ins HamHam, dem Dampfbad.

 Bei Bier und Rotwein im Bad wird über den Sinn und Unsinn des Fallschirmspringens diskutiert. Ergebnislos. Um halb acht gibt es Abendessen,  wie immer gut und viel, mit Bier und Wien, und dann noch das Tagebuch, um 22:10. Zu spät, um noch was vernünftiges hinzuschreiben. Daher nur die Fotos:

 

In Ermangelung eines attraktiveren Manifesthasens, spielt Thomas in des Spasskameradens Anhänger denselben.
Am Freitag Abend ist ein besseraussehnderes Manifestmädel angekündigt. Man wird sehen.
Bleiben Sie dran, nach der Werbung wird es interessanter!

29. 1.2003

Der PINK-Internet-update-computer war verschollen, aufgrund zahlreicher Zeltumbauten, konnten wir ihn leider erst soeben auffinden, aber dafür gibt es um so mehr Bilder und Informationen.

Gester Mittwoch waren wieder drei Sprünge am Programm, wobei sich der Dritte allerdings sehr stark verzögerte. Die GrandeConference mit Airport Commandant, seinem Stellvertreter, Flugberatungschef, Beobachter DCA und CA, brachte folgendes Ergebnis:
Mehrere Faxe nach mehrere Urgenzen aus mehreren Behörden, in mehreren Ausführungen sind mehrfach eingetroffen... es lebe das PAPIER!
Das Ergebnis ist, zwingend vorgeschrieben ist pro Start das ausfüllen von 8 (in Worten acht) Formularen im Normalfall, für den  Normalabfall wurde keine Zahl festgelegt, in Aussichtgestellt wurden uns 12 bis 36, weiters wurde der Abfallnormal definiert als Springen nach Starwars, springen zur Oase Chibika, landen mit dem Flugzeug da und dort, springen in Tozeur innerhalb des Flugplatzgeländes bei Tag und bei Nacht... HURRAAAAA wir haben alles bekommen was wir wollten. Der Pferde- oder besser Kamelfuß bei der Sache, das mehr Papier inkludiert auch das Springen bei Tag in Tozeur . Die Heutigen Starts verlaufen ohne wesentliche Beanstandungen und Wuzi steuert die Photos bei. Der Tag endet um 23 Uhr 17 wir begrüßen Skip unseren RW Load Organizer und Tobias und Börtman, als erste zahlende Gäste! der Tag endet doch erst um Mitternacht. 

30.1.2003

10:00 Uhr Cpt. Bursela (unser militärischer Babysitter) pünktlich wie immer, Flugzeug gecheckt wie immer (die neue Nase ist auch noch drauf). Die Herrschaften Fallschirmspringer, Lehrer und Load Organizer natürlich nicht da.. wie immer ;) Irgendwann erscheinen sie, nur Andrea kommt später. Sie war noch im Spital und traf Arrangements für hoffentlich nicht eintreffende Knochenbrüche. Der erste Start um 10:46 Phillip brilliert durch perfekte Absetzarbeit und Thomas ist überglücklich weil die ersten 2 bezahlten Tickets verkauft sind. Wir werden übermütig und beschließen zu Tobias 500sten nach Oung el Chamel zu springen. Wieder eine perfekte Absetzarbeit, aller Springer treffen die 1400 x 763 km große Sahara Wiste.

(dynamisch oder nicht ? :))

 

Phillip landet eben dort ohne etwas kaputt zu machen. Am Boden beschwert sich Klaus das er den Flugplatz nicht gesehen hat, wir informieren ihn das wir eine Außenlandung in die Sahara durchgeführt haben. Der Sprung zurück nach Tozeur ebenso erfolgreich, aber Klaus ist besser informiert, wir springen wieder auf den Flugplatz. Skip drängt es zur Shisha (Wasserpfeife) fast alle folgen ihm, pünktlich alle zum Abendessen das länger dauert da von der Führung befohlen wird das Tagebuch zu schreiben aber Gott sei dank ist es jetzt schon 22:20 und wir müssen aufbrechen um 21 Springer aus Wien abzuholen. 

 

 

 

 

 

 

 

1. 2. 2003:

Nach Ankunft der Wiener Schüler (und 5 Lizensierte) am 30ten und 1 Sprung der Lizensierten am 31ten mussten wir leider 2 Tage pausieren, da ein Tief über den italienischen Inseln starke Windböen in unsere Richtung trieb. Gestern Nacht um etwa 20:15 fanden dann noch die ersten Gäste aus Deutschland den Weg ins sandstürmische Tozeur. Nach gutem Abendmahl fanden dann noch fast alle den Weg in die schon berühmt-berüchtigte Hotelbar und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Heute morgen dann noch immer viel Sand in der Luft. Die Schüler nutzten die Gelegenheit um sich in der Kunst des Fallschirmpackens zu üben und Jupp und Regina beim Reserve-packen zuzuschauen (nein, es hatte noch niemand eine...).

Der Rest der Mannschaft nutzte den freien Tag um die Wüste auf Quads und mit dem Jeep unsicher zu machen. Martinkatzis toller Organisation ist es zu verdanken, dass alle, die auf den 4-rädrigen Quads über die Dünen springen wollten auch dran kamen.
Börtman berichtet: "Wir sind durch die Stadt gekurvt. Danach durch die Palmenoase in die offene Wüste. Dort konnte jeder sein Können mehr oder weniger unter Beweis stellen, ob er das Quadfahren beherrscht oder nicht. Die vorhergehende Mannschaft hatte 3 Verluste (Quads, nicht Menschen; Anm. d. Red.) zu beklagen, wir hatten keine Verluste. Nur 2 waghalsige Stürze. Wir hatten Spaß ohne Ende!"

Die Truppe, die mit dem Jeep ausgefahren war meldete sich kurz vor 18h um ihre Koordinaten durch zu geben. Der Jeep steckt auf der "Paris-Dakar"-Strecke fest und wird zur Zeit von einem Rettungstrupp aus dem Sand geborgen. Sehr aufregend...

Mittagessen gabs wieder in der besten Pizzeria der Stadt... die Italiener hätten ihre Freude.

Für Morgen ist das Wetter wieder gut angesagt und alle bereiten sich auf einen anstrengenden Sprungtag vor. Die Schüler sind alle bereit um ihre 3 Automaten zu machen. Manche dürfen sogar schon auf 4000m zum AFF.
Über heute gibts sonst nicht mehr viel zu sagen. Phillip unterrichtet Aerodynamik und der Rest sitzt im Hammam (außer die, die immer noch in der Wüste feststecken...). Morgen gibts dann auf jeden Fall den Bericht der Gestrandeten mit Fotos und hoffentlich auch schon viele Freifallaufnahmen. Morgen Nacht kommt noch der Mike Ramusch und die Cordula und dann gehts hier rund.

Bis dahin...PINK Skies
Uschi und Börtman

 

NEWS FLASH /// NEWS FLASH /// NEWS FLASH 

Die verschollenen Fallschirmspringer konnten sich doch noch heute aus dem Schlamm (kein Witz.. und das mitten in der Wiste..) befreien! Hier ein paar Bild Dokumente

 

02.02.2003

ENDLICH ! Nach 2 Tagen des Darbens und Ausharrens, ist es dann endlich soweit! Nur mehr 20 Knoten Wind... geht 'scho sogt da Prosecco.  Und der Himmel über der Wiste ist wieder bunt ! 11 Loads später ist dann endlich klar, auch ein bisserl Sandsturm kann uns nicht bremsen. Und dann läßt endlich der Wind soweit nach das auch die Schüler sich todesmutig an der Automatenleine hängend aus der PINK stürzen können. Selbst das Packen geht mit Leichtigkeit wenn man den Sandbeutel.. oder auch Schirm der Regina oder dem Pavel vor die Füße schmeißt und sich dann erst mal ein Zigarettchen oder so was entspannendes genehmigt. Abends waren wir alle fix und fertig (kein Wunder war'ma ja nicht mehr gewöhnt das viele Hupfen nach 2 Tagen Sandsturm), mit Sand in allen Körper-, und Schirmöffnungen. Drum gabs auch kein Tagebuch Update.. naja machma Morgen sagen alle. 

 

03.02.2003

Wahnsinn... aufwachen, mit rotunterlaufenen Augen aus'm Fenster schauend, sieht man... nix.. GAR NIX ! Nur blauen Himmel und kein WIND !! Der Wetter Gott meint es offensichtlich sehr gut mit uns, ist ja auch kein Wunder so viele Biere wie gestern eben jenem geopfert wurden .. andere sagen wir haben nur Mike begrüßt ;)
Wie die Depperten springen alle, Sprung Geil ist ein Hilfsausdruck, Manifest Computer glüht, und die PINK brummt zufrieden. Auf und ab und auf und ab.. 15 Loads Werdens im Ganzen. Am Nachmittag gibts dann das erste Highlight des Tages, Aussenlandung in Oung el Chamel (Star Wars) inklusive Abholung mit dem Flugzeug aus der Wiste. Eine Japanische Reisegruppe erkundigt sich auch gleich obs noch eine Mitfluggelegenheit gibt, und einige Beduinen werden in den Freefly Train Exit mit ein "gebrieft". Und natürlich kurbeln die Fallschirmspringer ordentlich die örtliche Wirtschaft an... Baumi ist die Bank des Tages und gibt Kredit an beinahe jeden! 10 Dinar werden umgesetzt und etliche Kettchen und sonstiges Klumpert wechseln den Besitzer. Einziges Manko war das Irrtümliche Absetzen  von absolutem Star Wars (dem Film) ignorantem Xindel (Namen der Redaktion bekannt), über dem heiligen Ort. Die wissen doch tatsächlich nicht wie der Text lautet den die Leute im Film in der Kulisse gesagt haben.. GIBTS DENN SO WAS ?!?
Da ja fast alle ca. 8 Sprünge gemacht haben, bleibts bei der Sunset Load in die Hotel Bar.. mit'm Jeep und nicht mit dem Flieger. machma Morgen sagen alle (naja dafür hamma das Tagebuch geschrieben ;). 

Ach ja .. möge die Macht mit dem Snowy sein :)  

04.02.2003

Was soll man zu so einem Tag schon sagen? Kein Wind, strahlender Sonnenschein, azurblauer Himmel, 25° Kälte (heheh und wie friert sich's so in Europa?). Also praktisch nix los bei den 16 Loads außer einer Rundkappen Reserve, einem 500ten Sprung, einem 100ten, und einem coolen Bag-Lock. Die Jubiläumspöpsche (Calamarie, GranCanarie oder auch DrunkCanarie und der 7*Alex "Grüssie Herr Sigi") glühen und das Löschbier fließt in Strömen. Trotz Erschöpfung vom ausgiebigen Springen, bleiben fast alle Feiernden bis in die frühen Morgenstunden.. also bis praktisch kurz nach 12 ;) 

05.02.2003

Der Tag beginnt windig. Das paßt den müden Gesichtern gut für einen langsamen Start. Da einige etwas frischluftbedürftig sind, beschließen wir, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellte "Dachterrasse" für Freiluftgymnastik zu nutzen.

 

Ab Mittag flaut der Wind ab und auch die Schüler kommen wieder voll auf ihre Kosten. Viele AFF-Level 4 werden erfolgreich absolviert. 

Plötzlich tauchen am Platz wilde Mustangs auf, die natürlich in einem furiosen Rodeoritt gebändigt werden müssen.

Nach Sunset (gekrönt durch einen oscarreifen 27 Punkte Landestunt  - Stärke 8 auf der Richter-Skala - von unserem Special-Force Agent Mike in der malerischen Kulisse von Star-Wars) werden die mittlerweile zahmen "Hengste" in den Stall geführt und der Tag geht mit liebgewordenen Traditionen zu Ende, denn wir müssen jetzt gleich noch einen weiteren 500-er (Bertman) verklopfen und begeben uns dann alle zur Tränke.

"Auf a schene Wochn!"

6.2.2003

Nachtrag zu gestern (die Geschehnisse fanden teilweise nach dem Update der Webseite statt): Mike hat nicht nur ein Erdbeben verursacht, sondern auch seinen 4000-sten Sprung überlebt. Die härteste Prüfung des Tages war zweifellos der geballte Angriff der anderen 4000+ er. Alle 5 zeigten vollen Kampfeinsatz, mussten aber einsehen, daß dieser Eisenarsch nicht zu nehmen war.

Über das, was danach folgt, schweigt die Geschichte...

Nun zu heute: Die Nacht war kurz (warum wohl?). Der Morgen strahlend blau. Die Sonne lacht. Das ideale Wetter für eine Bootspartie. Gesagt - getan. Hoher Wellengang im Himmel bringt das Boot zum kentern, die Besatzung rettet sich mit letzter Kraft an den Strand, das Schiff, von der Mannschaft aufgegeben treibt ruderlos in den Hafen Allahs und wurde zum letzten Mal einen Finger breit neben dem Minarett der hiesigen Moschee gesichtet.

Die SCHÜLER machen auch weiterhin gute Fortschritte, die ersten Level 7 Sprünge werden absolviert. Alle Springer freuen sich über den talentierten und motivierten Nachwuchs. Usw.

Auch die FREEFLYER tummeln sich munter & lustig - wie die Riesenfische (obwohl ...) im Wasser (...don't ever drink water, because fish fu** in it).

... auch Hybridsprünge gelingen ...

Nachdem, wie allgemein bekannt ist, bei der PINK auf Disziplin höchster Wert gelegt wird, setzt es für Unbotmässigkeiten drakonische Strafen:

Wegen eines kurzen Sandsturmes wurde der Sprungbetrieb um 16:00 Uhr eingestellt, Andrea jedoch leider am Pranger vergessen. Wir werden jetzt auf ihr Wohl ein Bier trinken und melden uns morgen wieder.

Inschallah!

7.2.2003

Bis jetzt hat es wohl schon jeder gecheckt: Das einzige uncoole am Skydiven ist das Schirmpacken ;-) Es dauert selbst wenn man motiviert ist, noch sicher eine halbe Stunde. Der positive Nebeneffekt vom Schirmpacken ist, dass man jedes Mal ein Erfolgserlebnis hat wenn der Schirm dann doch aufgeht :-) Zwei Schüler haben sich aber wegen einer Öffnungsstörung schon von ihrem Hauptschirm getrennt und sich auf die Reserve gehängt und somit gezeigt, dass das Training erfolgreich war :) 

8.2.2003

Als Highlight des heutigen Tages ist die erste Schülerdelegation zur Star Wars location aufgebrochen. Das Team aus 7 Schülern (Jerry, Heinz, Roland, Martin, George, Alex und Patrik) und 4 Lehrern ist am späten Nachmittag im kleinen Dörfchen elegant eingeschwebt. Mit den Jeeps geht das Adventure weiter nach Nefta wo wir uns zur Feier des Tages in der Oase einen sehr speziellen Tee genehmigt haben. Nachdem aber keiner von uns mehr als drei Worte Französisch kann werden wir wohl nie erfahren was da für den interessanten Geschmack gesorgt hat ;-)

 

Mario Dust Landing !

Students in Pose

9.2.2003

Heute, nachdem alle Schüler ihren Level 7 vollbracht haben, gibt es die Chance, die letzten drei Tage aus Schülersicht zu lesen:

Mehr oder weniger verschlafen schleppen wir uns jeden Tag (oder besser gesagt die Jeeps) zum Airport: Die Pink Skyvan bringt uns in nur wenigen Minuten in bisher ungeahnte Höhen. Was gibt es besseres als bei einem Dive Exit aus 4500 Metern aufzuwachen? Ich meine: nicht viel ;-) Die Aussicht ist genial und lädt zu langgezogenen 360 Grad turns ein.

Mittlerweile machen wir schon alle unsere Solosprünge und können den Freifall so richtig genießen. Bei mehr als 50 Meter pro Sekunde abwärts werden die Sinne geschärft und eine neue Dimension des Bewußtsein öffnet sich :-) 

An dieser Stelle wollen wir uns bei unseren lässigen und verständnisvollen Lehrern bedanken, die jeden von uns in die Luft - und wieder ganz zurück - gebracht haben! Wir hoffen, dass es euch genauso viel Spaß macht wie uns!

... der Weg zum Sprung !

Gregi findet die Reserve nach Tagelanger suche

... Traumpaar in der Wüste

Pablo Style Landing ... 

Gregi als er noch nicht von Jerry "verbraucht" wurde :)

Schüler Beer-Party 

The sky is not the limit - the ground is :-) 
Einen detailierten "Erlebnisbericht"gibt es in Kürze auf www.speedfreak.info ...

Viele Grüße an Aileen von ihrem Daddy der seine Prüfung bestanden hat und in bester Gesundheit aus 4500m springt.  

Auch der liebe Patrik möchte schöne Grüsse an Jakob und Flo senden. 

*PINK SKIES*

Wie versprochen melde ich (Johanna)  mich nun endlich und schicke Euch im kalten Wien liebe Grüße. Die drei Burschen und ich verunsichern den Wüstenhimmel in allen Lagen und Achsen und manchmal kommt auch etwas annehmbares dabei heraus. Selbst so manche Landetechniken werden verbessert (jaja, Sigi, da würdest staunen...) Nur noch schnell für meinen Nähkumpanen: Mein neues Outfit ist wunderbar und alle frisst der Neid. Vielleicht gibt es ja morgen mal ein Foto...

Und an die liebe Andrea: An Dich denken wir hier natürlich ganz besonders; sicher läufst Du jetzt schon ohne Krücken wie wild durch die Gegend und die Skates stehen schon für unser gemeinsames Training im Winkerl!

Mit blassem Neid beobachten wir, die wir nicht das erste mal auf einem Pink Boogie sind den Fortschritt der Schüler (die haben wirklich einen Zahn drauf  [ob das wohl am Bier liegt {oder am Schischah (versucht das mal rückwärts zu lesen!)}]. Verwöhnt werden sie ja hier wirklich: Relativ coaching by Pablo, Freefly coaching by Martin, Wuzi, Mike, Uschi und vielen mehr. Die wissen ja gar nicht wie gut Sie's hier haben (Zitat: Jetzt bin ich schon 4 !!!!!!! Sprünge allein gesprungen!).
Heinzi bei seinem 25.(!!!!) Sprung

Ohne Ende scheint hier die Sonne zu scheinen (scheinbar) und Pinky's Heizung rennt auf Volltouren um uns einen angenehmen Steigflug zu bescheren. Hilft alles nichts wenn ein paar unverbesserliche Draufgänger einen Dachspaziergang buchen und wir dabei ein Holding haben - da wird sogar die Skyvan zum Eisschrank und wir zum ICEwürferl. Macht nichts, wir wärmen uns halt am Abend wieder im Hammam (orientalisches Dampfbad) auf.

Am Ende des Tages ... richtig - beginnt die Nacht. Und wir begeben uns wieder an die vertraute Bar. Alle? Von nichten, ein paar unersättliche wollen Tozeur als Lichtermeer betrachten und heben bei Einbruch der Dunkelheit zum letzten Start ab (wenigstens etwas, das uns Oldies vorbehalten bleibt).

 

Viele Dinge hat er schon hinter sich (BASE, Free Fly, AFF-Lehrer, Tandemmaster,... ) eines hat er in seinem Repertoir noch vermißt ...

TANDEMPASSAGIER!!!

 

 

 


Springen aus der Pink Skyvan * Tandemspringen und Fallschirmausbildung * Ballonfahren * Skystunts.com * e-mail an office@pink.at