Willkommen beim Qatar Update

Hier findest du die aktuellen News direkt aus Qatar!

UPDATE 28. Dezember:

Neues aus Doha,

Winter wird es hier. Heute war schon der zweite Tag, an dem ich in der Früh wieder umgedreht bin, und eine Jacke geholt habe. Erst an 11 Uhr geht’s in T-Shirt und barfuss.
Der Wind, immer so zwischen 3 und 5 m/sec. Planiert die Landebahn, und hält die Landefläche weich. 

Das zur Zeit schlechte hier ist: Dieter hat mich verlassen, um mit seinen Eltern Weihnachten zu feiern, und dann einen zweiten Flieger zu bringen. Ohne Dieter würd ich schon auskommen, aber das Springen macht mehr Spass als fliegen.

Mit den Qataris hier hat sich eine gute Freundschaft aufgebaut, man bekommt alles kurz bevor man denkt dass man es braucht. Im Wüstencamp ist richtig Urlaubsstimmung, da hält man sogar das Fliegen aus.

Ich fahre vom Camp noch häufig abends nach Doha, warum weiss ich eigentlich nicht. Denn jedes mal,wenn ich hier am Lagerfeuer sitze, Tee trinke und dann im Zelt, besser gesagt vor dem Zelt schlafe denk ich, besser kann es nicht kommen.

Heute hat es allerdings einen Rückschlag gegeben. Vom Management des Sealine Hotels wurde mir mitgeteilt, dass die Konzernmutter das Hotel den ganzen Februar an eine Filmproduktion vermietet hat, und sie daher meine Buchung stornieren müssen.

Das ist jetzt genau das, was mir überhaupt nicht liegt. Zugesagtes nicht einhalten zu können. Sorry für das.

Wer jetzt Umbuchen oder Stornieren will, kann das natürlich, ohne dass ihm Kosten entstehen.

Die Alternative war allerdings schnell gefunden: Dank Verbindungen sprang das Mariott ***** zu fast den selben Konditionen ein. Der Nachteil: 40 min. Busfahrt zur Dropzone. Der Vorteil: 3 Minuten Taxifahrt in die Innenstadt, Souq (Markt) von Doha. 1 Fussminute zum Nighclub Pearl, dem besten in Qatar, Mariott mit eigenem Meeresstrand und Pool davor. Je mehr ich mich drüber ärgere, aber auch nachdenke, desto eher komm ich drauf, dass das vielleicht eh die bessere Variante ist. Um 5 Uhr abends ist es hier Finster, und das Ressort hier vor Ort bietet nicht das Maximalmaß an Unterhaltung für eine Woche. Doha Innenstadt kann da schon deutlich mehr!

Ausserdem besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit mitgebrachter Decke hier in der Wüste zu übernachten. Ein Erlebnis, das zumindest einmal ausprobiert werden sollte.

Daraus ergibt sich auch noch eine Low Cost Option, am Pink Boogie Qatar teilzunehmen. Komm einfach her, und wohne im Camp mit Schlafsack. Hier gibt es Dusche, und verhungern wirst Du sicher nicht. Ich hab es geschafft, mein Gewicht zu halten, aber nur mit höchster Willensanstrengung. Wuzi mit Familie ist seit 3 Tagen hier, am Weg nach Dubai zum Golf Cup. Der hat in den 3 Tagen schon 3 kg mehr!

Thomas am 1.12.2010:
The Eagle has landed.
Seit gestern haben wir unseren Pink Flugplatz in Umm Sa'id, Sealine Hotel Ressort eingeflogen.
Solltest Du uns besuchen wollen: an Sealine Ressort vorbeifahren, nach 200 m rechts zwischen den 2 höchsten Dünen durch, hinter der zweiten Düne rechts, dem Zaun entlang bis zur Einfahrt.
Packhalle, Stromaggregate, Toiletten, Manifest, Wasserversorgung funktioniert, Die Sandpiste ist geglättet und 1200 m lang, und einen Zaun ganz rundherum haben wir auch bekommen.
Vereinzelte Verzögerungen wegen alleinfliegender Flugschüler, die wir im Norden in Al Khor hatten, gibt es hier jetzt gar nicht mehr.
Was will ein Springerherz mehr?
Unsere Gastgeber springen den Platz gut ein, 6 Sprünge pro Tag ist das fast immer erreichte Plansoll.
Deren Ziel ist ein Demosprung anlässlich des NationalFeiertages am 17,Dez, in die Innenstadt von Doha.
Ab dann ist eher relaxtes Springen angesagt, und ich glaube, ab dann wollen sie die Dropzone öffentlich machen.
Das heisst, wenn es so ist - ich werde berichten - kann man auch schon über Weihnachten Springen kommen.
Mit der ersten Landung unserer Pink zwischen den hohen Dünen im Süden Qatars sind bei mir die letzten leichten Sorgen gefallen, dass es noch Probleme geben könnte.

Hier in Klatovy schneit es planmässig heute, am 1.Dez. den ganzen Tag, für morgen nachmittag ist die Schneeräumung der Piste organisiert.
Ab dann gibt es hier Wintersprungbetrieb - Nikolausboogie, während Dieter in der Wüste bei über 20 Grad sich die Sonne auf dem Bach scheinen lässt.
Am 10. Dez. werde ich ihn ablösen, und bis Mitte Februar die Qatar-Gastfreundschaft geniessen.
Und wenn es mir dann am Pool undter den Palmen einmal langweilig wird, werde ich diese Geschichte fortsetzen, um Dich hier in der Kälte bei Deiner Arbeit etwas abzulenken.......

 

Thomas am 5.11.:
Heute war ich nocheinmal mit Sgt Hamad im Süden des Landes, um den genauen Boogieort festzulegen. Kommende Woche wird die Wüste planiert - keine Angst nicht die Ganze, nur ein 30 x 1400 m Streifen, dass der mitlerweile von den Qataris liebgewonnene Pink ja nichts passiert. Der Big Boss will eher früher als später die ganze Operation vom Flugplatz Al Khor nch Süden in die Dünen verlegen, weil wir in den letzten Wochen bereits insgesamt 3 Minuten holding fliegen mussten, weil einer der kleinen Piper Schulmaschinen mit einem Schüler allein an Bord im Landeanflug war. Unerträgliche 3 Minuten in 4 Wochen!
Und aussrdem ist es in Mesaieed viel schöner. Und da hat er Recht!
50 Autominuten von Dohs Zentum entfernt, in einer ganz anderen Welt:
Hamad gab sich die Dünen, mit seinem Feuerwehrauto, und es hat ihm richtig Spass gemacht, mir nicht immer, der intensive Fahrstil des Südländers in der Sandwüste birgt ja immer ein gewisses Restrisiko des Umfallens oder Steckenbleibens. Mit dem Auto sind es nur 5 minuten zum Sealine Ressort, wenn man weiss wohin, aber zu Fuss zwischen den 50 m hohen Dünen muss ich nicht zwingend haben.
Als wir dann endlich stecken geblieben sind, wollt ich wenigstens zu Fuss hinauf.
Das Besteigen der Dünen war anstrengend, oben angekommen aber eine sehr beeindruckende Aussicht!
Und wieder ein bissl ungutes Gefühl, weil ich mir nicht mehr sicher war, hintre welcher Düne das Auto stand.
Offensichtlich ist das Navigieren in der Wüste zu erlernen, Hamad fand den jeep auf anhieb, lies mich zuerst fürs Foto ein bissl schieben, lachte, liess mich einsteigen und fuhr selbstverstänlich und problemlos hinuter auf die Piste und wieder heim.
Ich freu mich schon auf die erste Landung mit der Skyvan dort, und werde natürlich berichten!

Für Google Earth Erkunder: Das Auto am Foto steht auf N24°53'06" E51°29'37" und die Mitte der Landebahn wird N 24° 52'42" E 51°29'20" sein.
Viel Spass beim suchen!

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2.11.:
Allerheiligen ist vorbei, Hersbatsimmung auch!

Was für ein Tag! Heute früh um 5 Uhr 30 heraus aus dem Appartment, - richtig frisch ist es hier!
Nur kurz hab ich überlegt ob ich eine Sweater mitnehmen soll, aber es sollte ja noch wärmer werden. 19 Grad zeigt das Tehermometer im Auto, da braucht man noch keine Klimaanlage.
Wir Fahren nach Duhail, in die Einheit, auf einen Kaffee sozusagen, weils eh am weg liegt. Dort fahren gerade alle ab, wir sollten weitertun, heute ist es kühler, also mehs springen! die Qataris haben alle Dicke Pullover an. Also weiter nach Al Khor, Aussencheck, erster Start um 6:30. Der Flieger hebst schon früher ab - natürlich es ist ja noch kalt, 24 Grad zeigt das Thermometer.
Heute geben die Flüge optisch mehr her. Die Sicht liegt bei 40 km, man sieht aus 3000 m bis nach Saudi Arabien. im Norden die Rafinnerie des grössten Erdgasfeldes weltweit, im Süden die Skyline von Doha. Hein Hochhaus älter als 4 Jahre!
im Westen im Dunst ist die Insel Bahrein zu erkennen, auch eine beeindruckende Skyline.
Um 11 Uhr ziehen die ersten Qataris die Pullover aus, halten sie aber griffbereit, weil gleich nach den Tageshöchstwerten um die 29 Grad soll es wieder kalt werden!
Pablo erzielt gute Trainingsfortschritte beim RW, in ein paar Wochen wird ein neuer Qatar Rekord grösste Formation stehen. 20 oder so, beeindruckend bei weniger als einer halben Million Einwohner, umgemünzt aud Deutschlands Einwohnerzahl wäre das ein 3200er!
Das lässt den Österreichischen Rekord der kürzlich mit 49 gesetzt worden ist, auch alt aussehen.
Wie geplant ist um 13 Uhr Dienstschluss, ich fahre ans andere Ende Qatars, nach Süden, um letzte Verhandlungen mit dem Chef des Ressorts zu führen. Es ist ihm schon ein bissl unheimlich dass es 100 Verrückte geben soll, die Fallschirmspringen wollen, und noch dazu in Qatar! Ich hab ihm auch die Geschichte erzählt, vom ersten Jahr in Tunesien, wo wir am zweiten Tag die Jahresration Bier des Hotels verbraucht haben, Das freut ihn, sagt er, er wird genug davon da haben.
Nach dem gespräch gehe ich in die Bar und probiere ein Corona. Schmecht gut.
Wie immer, wir konnten uns einigen, damit gibt es in Kürze ein Angebot für den Boogie 6.-20. Februar 2011.


19. Oktober 2010, 7:35h
Doha International Airport
Unglaublich, was sich in den letzten zwei Wochen hier getan hat. Sechs neue Parkpositionen wurden betoniert und mit Komplettausleuchtung versorgt, alle Infrastruktur funktioniert. Kein Wunder, die müssen ja.
Qatar Airways bekommt alle neun Tage ein neues Flugzeug ausgeliefert.
In einer Stunde flieg ich nach Hause, um am Österr. Rekord teilzunehmen. Gleich vorab, er ist uns gelungen. Größte Formation: 49 Personen. Für ein 8 Millionen-Einwohner Land ganz gut.
Um in Deutschland ein gleiches Verhältnis herzustellen müsste ein 490er gesprungen werden. Qatar erscheint das richtig Land dafür.
Das Wachstum ist rasend, die Bautätigkeit auch. Die Pink-Pläne überschlagen sich hier förmlich.

Jetziger Stand der Dinge (24. Oktober):
Vor meiner Abreise wurde das Datum des Pink Qatar Boogie verbindlich und endgültig festgeleg: 6. bis 20. Februar 2011. Der Ort: Al Khor also möglicher Austragungsort.
Sozusagen als letztes Fangnetz. Am 31. Oktober wird es einen Termin mit dem Innen- und Umweltminister geben um die eigentlich beschlossene Sache auch zu formalisieren.

Im Süden des Landes, Nahe Umm Said wird am Rande der Dünenwüste, am Ufer des Indischen Ozeans zumindest ein provisorischer Flugplatz gebaut. Dieser soll zu einer der größten Drop Zones im Mittleren Osten ausgebaut werden.
Einen Zeitplan gibt es schon. Ab 6. November sollen wir dort fliegen und eine Woche später soll alle Infrastruktur stehen. Wenn man sieht, wie schnell in diesem Land gebaut wird, kommt einem dieser Zeitplan direkt verschlafen vor. Wie immer, auch wenns ein paar Tage länger dauert, der Platz dort kommt wie aus 1001 Nacht, mit 20m hohen Sanddünen, klimatisierten Packzelten, vier Autominuten zum Persischen Golf, Wassertemperatur zur Zeit 36°und im Landeanflug sieht man schon zwei Meilen vor der Küste durch das glasklare Wasser bis auf den Meeresboden.
Weitere fünf Autominuten entfernt ein Resort, direkt am Strand gelegen, mit (wichtig für Pezi) Kinderspielplatz und (wichtig für manchen Springer) kaltem Bier in ausreichenden Mengen in der Hotelbar.
Ich glaube das wird für meine Rente die Pink Winter-Drop Zone.

Der dritte mögliche Sprungplatz liegt an der Westküste. Von dort kann ich nichts berichten, weil noch nicht gesehen.

Hier meine Pläne:
am 30. Oktober mit Qatar Airways - eine der komfortabelsten Airlines der Welt - 5 Stunden nach Doha.
Ab Sonntag fliegen in Al Khor.
Montag Meeting in Umm Said.
Dienstag Nachmittagmittag mit den zwei Ministern.
Mittwoch wieder fliegen bis 12h, danach ans Pool (die Poolkühlung wurde mittlerweile ausgeschalten, da der Winter nach Qatar kommt. Bisher wurde das Pool auf 34° heruntergekühlt) und Mail an Uschi über die Ergebnisse der Verhandlungen. Zu diesem Zeitpunkt werde ich auch schon genaue Preisinformationen haben und ich nehme an, Uschi wird einen Packagepreis zusammenstellen, der Transfers ab Doha Ankunft, Hotel und Organisation beinhaltet. Der Sprungpreis steht jetzt schon fest: 30 Euro auf 4000+m.
Als Größenordnung: Qatar ist kein billiges Land. Man kann mit 70 Euro pro Übernachtung rechnen. Wir werden herausfinden ob wir auch eine Billig-Version mit Übernachten im Zelt in der Wüste anbieten können.
Wir werden außerdem versuchen, Block-Ticketpreise mit Qatar Airways auszuverhandeln.

Nocheinmal: der Termin steht fest. Die Pink fliegt zur Zeit schon in Qatar. Alle beteiligten Personen und Regierungsstellen wollen dort einen Pink Boogie. Wir brauchen ihn nur mehr einige Details zu organisieren und das passiert nächste Woche.

Zur Geschichte:

Am 10.10.2010 war es soweit. Nach mehreren Jahren Kontakt, Verhandlungen, Diskussionen landete die OE-FDN in Doha, Qatar. Vorerst in einer Mission für eine staatliche Institution in Qatar. Warm ist es hier, und billig nicht. Und die Leute angenehm. Natürlich waren unsere Geschäftspartner interessiert, wie man dazu kommt, ein Flugzeug so anzumalen. Wir wurden gleich eingeladen und es entwickelt sich eine freundschaftliche Atmosphäre. Ja, zivile Pink Boogies machen wir sonst mir dem Flieger – und warum nicht hier, war deren Frage.

Die ließen wir unbeantwortet und stellten die Gegenfrage: Wann machen wir es denn?

Jetzt beginnt gerade die Bürokratie zu arbeiten, aber alle scheinen zu wollen. Das Datum steht fest: 6. bis 20. Februar 2011, als Ort die Wüste in Süden des Landes, 2 km in Landesinneren, in der Nähe eines schönen Sandstrandes. Dort bauen wir eine provisorische Dropzone, hiess es. Wo genau wissen wir noch nicht, ein paar Plätze stehe zur Diskussion.

Hier ist Orient, es wird ge- und verhandelt. Was dabei herauskommt ist schwer abzusehen, aber jeder hier will europäische Springer da haben.

Ich werde weiter hier berichten, sobald es etwas handfesteres gibt.

Ein paar Infos zu Qatar:

Zusammengefasst: Qatar will Dubai an Modernität, Weltlichkeit, Business und Tourismus übertreffen und zwar Morgen. Morgen allerdings heisst hier die ganze Zukunft.
Es wird gebaut was das Zeug hält, New Doha City war vor 7 Jahren eine Wüstenhalbinsel, jetzt gibt es dort 40 Wolkenkratzer.
Die Shopping Malls sind beeindruckend, der Lebensstandard der Qataris auch. Autobenzin kostet 30 Eurocent pro Liter, das resultiert in Verkehrsstaus, auch auf den 5spurigen Autobahnen. Das Leben hier kann man unterschiedlich gestalten. Geht man in Restaurants gut essen, kostet das auch gut, versorgt man sich in lokalen Supermärkten (die haben auch fast alles was man braucht) kommt man unter die Kosten von Deutschland.
Die Bevölkerung ist weitgehend muslemischen Glaubens, aber weit entfernt von jeder Radikalität. Das Andere anders sind, nimmt man hier zur Kenntniss. Alkohol gibt es in allen Hotel Bars und Restaurants, aber nicht ausserhalb am freien Markt. Wohnungen sind üblicherweise unverschlossen, Kriminalität nahe null. Wer beim Bösesein erwischt wird, kommt ins Gefängnis und wird anschliessend ausser Landes gebracht. Ich glaub wohin kann man sich nicht aussuchen.

www.qatarairways.com 

www.weather.com 

 


   


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