Reiseinformation Qatar 2011

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Pink Qatar Boogie.

Hier sind einige interessante Informationen von Thomas aus Qatar:

Kurse und Seminare in Qatar:

Nutze deine Zeit in Qatar um in eine neue Disziplin hinein zu schnuppern und deine Kenntnisse im Schirmfliegen zu vertiefen!

Fly a Wingsuit!
Taya Weiss, organizer of and flyer in Project XRW, the Wingsuit World Record 71-way and US National Record 68-way, and Jeff Nebelkopf, TonySuit Wingsuit Co-Founder, Designer, and Chief Test Pilot, will be available February 10, 11, and 12 for instruction, one-on-one coaching, and organizing with demo wingsuits in all sizes from beginner to advanced. You must have 200 jumps in the last 18 months or 500 jumps total to do your first wingsuit jump. The seminar will include: introduction to wingsuiting and first flights, flocking skills, safety, and the future of this exciting discipline. Bring any and all questions, no matter how many jumps you have!
Contact: taya@raisethesky.org

Kappenflugseminar mit Pablo Hernandez vom PD Factory Team
Pablo wird am Mittwoch den 9. Februar und am Mittwoch den 16. Februar jeweils ein 1-tägiges Kappenflug-Seminar nach Flight-1 Richtlinien abhalten. Seminarkosten sind 100,-- Euro/Person plus Tickets. Mindestteilnehmerzahl: 4.
Kontakt: uschi@pink.at 

Infos zur Einreise und Aufenthalt in Qatar.

Heute hat es einen Rückschlag gegeben. Vom Management des Sealine Hotels wurde mir mitgeteilt, dass die Konzernmutter das Hotel den ganzen Februar an eine Filmproduktion vermietet hat, und sie daher meine Buchung stornieren müssen.

Das ist jetzt genau das, was mir überhaupt nicht liegt. Zugesagtes nicht einhalten zu können. Sorry für das.

Wer jetzt Umbuchen oder Stornieren will, kann das natürlich, ohne dass ihm Kosten entstehen.

Die Alternative war allerdings schnell gefunden: Dank Verbindungen sprang das Mariott ***** zu fast  den selben Konditionen ein. Der Nachteil: 40 min. Busfahrt zur Dropzone. Der Vorteil: 3 Minuten Taxifahrt in die Innenstadt, Souq (Markt) von Doha. 1 Fussminute zum Nighclub Pearl, dem besten in Qatar, Mariott mit eigenem Meeresstrand und Pool davor. Je mehr ich mich drüber ärgere, aber auch nachdenke, desto eher komm ich drauf, dass das vielleicht eh die bessere Variante ist. Um 5 Uhr abends ist es hier Finster, und das Ressort hier vor Ort bietet nicht das Maximalmass  an Unterhaltung für eine Woche. Doha Innenstadt kann da schon deutlich mehr!

Visa ist für Österreicher und Deutsche an der Immigration am Flughafen zu bekommen. Kostet 20 Euro, zu bezahlen mit Kreditkarte. Dieser Vorgang wird offensichtlch auch dazu benutzt um festzustellen, ob der Einreisende über die vorgeschriebenen mindest 1500 USD verfügt. Gefragt wirst Du wo Du wohnst. Marriott ist die richtige Antwort.

Du bist Gast der ISF, Internal Security Forces, Search and Rescue, und kommst zum Fallschirmspringen ins Camp der Lekwyha in Mesaieed.

Papier braucht keines ausgefüllt warden, in Qatar geht fast alles elektronisch. Einfuhr von Alkohol ist verboten, jedes Gepäckstück wird vom Zoll durchleuchtet.

Die Einreise geht üblicherweise schnell und einfach vonstatten,

Nach dem Zoll kannst Du in der Ankunftshalle Bargeld wechsel, 1 Euro =ca. 5 Ryal. Wechseln ist sonst schwierig oder im Hotel teuer, aber hier gibt es tausende ATM Maschinen, wo Du mit Kreditkarte Bargeld bekommen kannst.

Vor der Ankunftshalle siehst Du bekannte Gesichter, oder ein Pink T-Shirt oder einen Abholer vom Mariott Hotel. Folge ihm!.


Der Transport zur DropZone erfolgt mit Bus oder Jeep, Details nach der Ankunft.

Hier leben wir mit den ISF Leuten zusammen. Das ist die Elite des Innenministeriums, sehr angenehme Menschen. Wenn Du im Camp Deine Geldtasche liegen last, liegt sie in 1 Woche noch immer dort,

Das Pink Manifest wird Dir bekannt vorkommen. Wir können, wenn es sein muss, mit Ryals helfen, müssen die aber selbst aus ATM Maschinen holen.

Pinkeln ausschließlich in den vorgesehenen Häuseln. Ein Pinkeln in irgend eine Ecke wie bei uns kommt hier einem Ausreiseantrag gleich. Dem wird statt gegeben, aber nicht sofort sondern erst nach Verbüßen der zugehörigen Gefängnisstrafe.

In geschlossenen oder halb offenen Zelten (Flugdächern), sowie auf Teppichen Schuhe ausziehen.

Qatar ist ein moslemisches Land, die Leute hier akzeptieren andere Kulturen, erwarten aber auch, dass die Ihre akzeptiert wird. Qatar ist weltweit das zweitreichste Land nach Brunei , Ausländer sind hier fast ausschliesslich Gastarbeiter oder reiche Touristen. Das macht sich manchmal ein bissl bemerkbar.

Nicht nur im Springecamp, dort sind alle Freunde.

Gegessen wird hier gemeinsam im Kreis am Boden sitzend. Sich irgendwo hinter jemanden zu setzen ist bei uns vielleicht vornehme Zurückhaltung, hier ein no-go. Wenn man sich hier hinter jemanden setzt erzeugt das ein unangenehmes Gefühl bei demjenigen. Hier sitzen alle neben einander, der Brigadier, der Koch, der Fallschirmspringer,...

Gegessen wird mit den Fingern und zwar ausschließlich mit denen der rechten Hand. Im Zweifel guckt man den Einheimischen zu, wie das geht und versucht es dann möglichst gut nach zu machen.

Du bist hier in an einem Ort, einer Kultur und unter Leuten wo andere Weltbürger kaum hinkommen können oder werden. Wir alle sind gerne gesehene Gäste und sollten uns als solche benehmen. Und die Kultur und Bräuche im Gastland als solche akzeptieren.

Und ich habe am eigenen Leib erfahren, dass das ganz einfach geht und dass man damit hier sehr gut Leben kann!

Bis bald im sonnigen Qatar!
Thomas


   


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