Der Mai in Klatovy
Jeder Bericht über Fallschirmspringen beginnt oder endet mit dem Wetter. Dieser beginnt mit Schlechtem Wetter an den ersten 3 Wochenenden, Aber Gut springbarem fast immer von Montag bis Freitag. Das kam natürlich den AFFlern und Kursteilnehmern genauso gelegen, wie den No Mercy's die sich wieder um Ihren Chef Gentini für eine Woche Teamtraining versammelt hatten. 25 schöne 8er-Sprünge in dieser Woche zeigten von Flexibilität, zumal an 2 Tagen der Ostwind tagsüber einiges zu stark, selbst für Norddeutsche war. Wir waren halt schon um 8:00 Uhr in der Luft, bei einsetzen des Sturmes um 10 war es gerade Zeit, nach dem zweiten Sprung zum Frühstück zu gehen. Ab 5 Uhr abends war es dann wieder springbar, und somit gingen mindestens 5 Sprünge am Tag.
Auch die Relativkurs-Teilnehmer kamen auf ihre Rechnung. Zumindest 20 Sprünge die Woche gingen. Christian Wagner, seit einigen Wochen mit seiner eigenen Lizenz unterwegs, aber schon gut 1100 Sprüngen Headdown-Erfahrung kam bei seinen Freeflyneulingen ganz gut an. Mit gezielter Freifallarbeit waren nach 20 Sprüngen schon einwandfreie Chute-Assis Haltungen und erste Versuche am Kopf schon zu sehen. Lediglich seit vielen Sprüngen "verdorbene" Bauchflieger taten sich nach einer Woche noch immer schwer am Kopf.
Leider waren auch einige Verletzungen zu beklagen, die meist auf zuwenig Routine nach der Winterpause in Verbindung mit mangelnder Konzentration bei der Landung zurückzuführen sind, die aber alle nach routinierter ambulanter Behandlung im Krankenhaus Klatovy in häusliche Pflege entlassen werden konnten.
A.N.
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