Leerdbeerquark
Nach einem langen Jahr der Überlandspringerei war es wieder soweit: Leer ruft und viele Springer/innen sind gekommen..... (zum Sprungplatz Nüttermoor). Die Begrüßung am Donnerstag war bei schönstem Sonnenschein, wie fast immer, im wahrsten Sinne des Wortes stürmisch. Ein erster Sprung ging, aber dann war erst mal Pause angesagt, denn es wehte stark und ziemlich bockig. Zeit, um sich erst mal in aller Ruhe zu begrüßen und schöne windgeschützte Wagenburgen zu bauen. Einen ganz tollen Service bot Marion ihren Terassenbesuchern. Sie versorgte jeden der wollte mit frisch zubereitetem Erdbeerquark. Der Vorrat schien unerschöpflich, aber trotzdem musste die Schüssel ausgeleckt werden. Marion hat sich sehr gefreut.
Der Wind hat dann doch am nächsten Tag glücklicherweise abgeflaut und es konnte durchgehend zehn Tage am Stück gesprungen werden. Nur Erdbeerquark gab's dann keinen mehr. Am 1. Wochenende kamen die Insulaner um Alwin und Bärchen. Ab ging’s zum stationären Aufenthalt nach Juist um ausschließlich Inseln zu bespringen. Immer wenn die in Leer Gebliebenen morgens nach Juist zum Frühstück kamen, wurde auch der zweite Flieger großzügig den Insulanern zur Verfügung gestellt. So wurden Formationen größer als 40er über den Inseln Wirklichkeit. Jeden, aber auch jeden Morgen blauer Himmel, es wurde beinahe zur Selbstverständlichkeit. Briefing, Einsteigen, Springen. Über Juist zum Frühstück und dann je nach Lust und Laune zu weiteren vier Inseln. Es war wie immer für Jeden etwas dabei.
Damit nur ja keine Langeweile aufkam, wurde es Mittwoch Abend Zeit für eine Abwechslung. Der Autor und Pit pilotierten ihre mächtigen PS-Strotzenden V-8 Boliden zu Klängen von „Fluch der Karibik“ zum Showdown auf die Startbahn. Geruch von verbranntem Diesel und mächtig teuerem Super-Plus lag in der Luft. Die Motoren ließen den Asphalt vibrieren und dann schossen die Ungetüme mit brüllenden Motoren dem Ende der Startbahn entgegen um ihre Kräfte zu messen. Der Diesel hatte einen leicht besseren Start erwischt. Doch zu früh gefreut, am Ende lag der AMG von Pit mit 210 km/h vorn. Der Autor mußte sich mit 200 km/h geschlagen geben. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend und die Motorenevolution wird weitergehen. Es ist noch Platz zum Aufrüsten und die Bäume brauchen ja mächtig viel CO2 zum Überleben. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder zu einem neuen Kapitel „Jungs und ihre Spielzeuge“.
Leer war, wie jedes Jahr, eine Reise wert und Jeder ist auf seine Kosten gekommen. Das Einzige was den Boogie in Leer noch begehrenswerter machen würde, wäre nach langen Jahren des Darbens und der Enthaltsamkeit mal wieder eine richtig geile Hallen-Fete mit einem guten Caterer und einer tollen Band zum Abrocken und Krachen lassen. Ich glaube, alle wären bereit eine leicht erhöhte Orgagebühr oder einen Extra-Obolus für einen solchen Abend hinzulegen. Einzig die Organisatoren Jörg Bendixen und Thomas Lewetz müssten überzeugt werden. Das geht bestimmt am Besten mit vielen e-mails an Beide.
Also nicht lange überlegen, sondern einfach mailen. Allen noch eine schöne Restsaison und ganz bestimmt bis nächste Jahr zur stürmischen Begrüßung in Leer.
Euer Schneemann
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