Als einer der größten und erfolgreichsten Canopy Piloting
Wettbewerbe hat sich das Pink Open seinen Platz in der internationalen
Wettbewerbs-Welt gesichert. Das zeigt unter anderem auch das große
Teilnehmerfeld und das hohe fliegerische Können der Piloten. 47 Teilnehmer aus
17 Nationen waren für den Bewerb vom 30. Juli bis 1. August 2010 angemeldet.
Viele nutzten die zeitliche Nähe zur WM in Russland zum Training und kämpften
sich durch neun Runden. Geplant waren drei Runden Zone Accuracy, drei Runden
Distance und drei Runden Speed, wobei zwei Runden Speed Carve und eine Runde
Speed Water drag auf dem Programm standen.
Bereits eine Woche vor dem Bewerb wurde das Angebot, Trainingssprünge aus der
Cessna zu machen, gut genützt. Nach und nach trafen die Teilnehmer ein, einige
kurzfristige Absagen wurden durch Neuanmeldungen ersetzt und so wurden am
Donnerstag Abend 47 Startnummern ausgegeben. Beim Meeting konnten alle offenen
Fragen geklärt werden und Lynette Süptitz, die in diesem Jahr zum ersten Mal
als Chief Judge fungierte hieß alle Teilnehmer auch im Namen der Judges
willkommen.
Freitag morgen ging es los. Das Wetter war zwar nicht sehr sommerlich, die
Windverhältnisse aber in den Limits und so wurde mit Distance begonnen. In der
zweiten Runde flog Jonathan Tagle mit 160,70 durch den gesamten abgesteckten
Kurs: 100 Punkte!
Nach zwei Runden wurde auf Speed Carve gewechselt. Im Vorfeld wurden für den
Kurs ein paar Büsche am Camping Platz gefällt und Wohnwägen verschoben. So
entstand eine ausreichend große Auslauffläche. Die Sensoren waren aufgestellt,
Judges in Position, es konnte losgehen. Mit freiem Auge war es relativ schwer
erkennbar, wer jetzt wie schnell war. Die große LED Anzeige sorgte für
Klarheit. Diese zeigte in der 1. Runde für Pablo Hernandez 2,576 sec und er war
somit führend. Marat Leiras schaffte in der 2. Runde dann 2,578 sec. Trotz der
recht schwierigen Windbedingungen mit Rücken- und Crosswind wurden die zwei
Runden ohne große Zwischenfälle durchgesprungen.
Den Abschluss des ersten Tages bildeten zwei Runden Zone Accuracy. Erste
Müdigkeit machte sich bemerkbar, trotzdem wollten die Teilnehmer alles geben.
Das machte sich in der Aggressivität des Turns und des Flares/Stalls bemerkbar.
Es ist immer wieder verwunderlich, wieviel der durchschnittliche Swooper so
aushält. Um von 2 Metern mit voll gestallem Schirm in den Schotter
einzuschlagen und das teilweise auch noch stehend zu landen muss man schon
wirklich wollen. Aber der körperliche Einsatz machte sich bei vielen bezahlt,
andere bekamen trotz blauer Flecke 0 Punkte.
Das neu hergerichtet Zielfeld aus kleinen runden Schottersteinen wurde von allen
Teilnehmern als angenehm empfunden.
Trotz des großen Teilnehmerfeldes und des nicht ganz so idealen Wetters konnten
die ersten sechs Runden am Freitag abgeschlossen werden. Die Cessna und, bei
Engpässen die Skyvan, flog den ganzen Tag und die Wartezeit zwischen den Runden
wurde möglichst gering gehalten. Mit einem Fass Freibier wurde der Tag zum
Abschluss gebracht.
Samstag morgen, weiter gings mit der letzten Runde Zone
Accuracy. Geplant waren dann noch eine Runde Distance und als Finale eine Runde
Speed Water Drag bei dem die Zeit zwischen zwei Toren gemessen wird, den ganzen
Flug über aber ein Fuß durchs Wasser gezogen werden muss. Leider blieb ein
Teilnehmer bei der Distance Runde mit dem Fuß am Kabel der Sensoren hängen und
zog beide Teile ins Wasser. Trotz fieberhafter Versuche, die Sensoren
rechtzeitig zu reparieren war es leider nicht möglich die letzte Runde Speed zu
springen.
Die Entscheidung von Chief Judge (Lynette), Meet Director (Uschi) und Even Judge
(Toni) war einstimmig: als letzte Runde wird noch eine Runde Distance
gesprungen. Björn Korth, der wie schon in den letzten Jahren mit seinem System
für eine rasche Auswertung der Sprünge sorgte, fand schnell eine Lösung, um
die 4. Runde in den Event einzurechnen, es konnte also losgehen. Leider kann man
es ja bekanntlich nicht allen recht machen und so waren ein paar Teilnehmer
nicht mit der Entscheidung einverstanden. Trotzdem konnte auch die letzte Runde
rasch durchgesprungen werden. Nach neun Runden stand der Sieger fest: Jonathan
Tagle aus Amerika bekam nicht nur die Goldmedaille sondern auch den größten
Teil des Preisgeldes von DHL.
Bei Freibier, Grillhühnern und Spanferkel wurde bis spät in die Nacht
gefeiert. Ein DJ sorgte für die musikalische Untermalung, auf einer großen
Leinwand wurden die Sprünge des Bewerbs nochmal gezeigt.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle fleißigen Hände und schlauen Köpfe die mitgeholfen haben, den Bewerb so erfolgreich zu gestalten. Besonders an Zdenek Sklenar vom AeroClub Klatovy für die Unterstützung im Bau des Ponds, der ganzen Pink Crew, allen Judges und im Besonderen Lynette Süptitz für ihre Arbeit als Chief Judge und Max Kossidowski für die tollen Videos.
Alle Ergebnisse im Detail und alle Videos von Max findest du auf www.pink.at/cpcomp.htm
Pink Canopy Piloting Open 2010
1. Platz Jonathan Tagle, USA
2. Platz Wuzi Wagner, AUT
3. Platz Marat Leiras, BRA
4. Platz Pablo Hernandez, ESP
5. Platz Nick Batsch, USA
Czech Nationals 2010
1. Platz Petr Crhak
2. Platz Jan Bartos
3. Platz Petr Mestak
[Pink
Skyvan Home] [terminkalender]
[dropzones] [pinknews]
[impressum] [kontakt]
[email] [sitemap]
[Pink Skyvan] [Tandemspringen]
[Fallschirmausbildung]
[ Ballonfahren] [Skystunts.com]
[fallschirmspringer.at][kunstfliegen]
[aircraft-service-klatovy][Skydiving
english] [Parasutismus,
czech]