„...wegam Tubesprung wars...“ - Freeflykurs in Klatovy August 2002
...das war auch zumindest das inoffizielle Motto des Freeflykurses im August. Wie immer wurden die Teilnehmer auch dieses Jahr wieder aufs Neue von den Schurken und Co in die richtige Haltung „hin-gebogen“. Einige wollten lernen auf dem Kopf zu stehen und andere wollten ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und lernen moves sauber zu fliegen. Es war wirklich für jeden das Richtige dabei. Los ging es Montag früh Punkt 9 Uhr. Die Coaches stellten sich vor und die Teilnehmer füllten einen kleinen Fragebogen aus, um die Bildung von Gruppen zu erleichtern. Auch das diesjährige neue Prinzip, die Gruppen jeden Tag einem neuen Coach zuzuordnen kam sehr gut an. Danach ging es auch schon sofort in die Luft, wie man es sich ja auch von einem guten Freeflykurs erhofft. Der Tag war hart aber lehrreich und der sunsetload mit einem trackdive rundete den ersten Tag des Kurses ab. Das Bier danach schmeckte ausgesprochen gut und jeder schien für seinen Teil den Auftakt für die nächsten Tage genossen zu haben und voller Enthusiasmus den Rest der Woche zu erwarten. Auch der Dienstag bot uns noch die Möglichkeit weiter am „Schädeln“ zu arbeiten oder vom Arsch auf den Schädel zu kommen.
Leider spielte an manchen Tagen das Wetter nicht so besonders mit und wir waren gezwungen den Mittwoch und den Donnerstag am Boden zu verbringen. Das drückte natürlich die Stimmung und verwandelte so kurzerhand die Packhalle in einen Kinosaal. So manch ein Camper fluchte über Wassereinbruch im Zelt und die Sauna wurde zu einer willkommenen Gelegenheit sich aufzuwärmen. Nur wenige ganz Harte konnten es sich nicht nehmen lassen auch bei diesem Wetter einen Sprung in den Pool zu wagen. Auch die Vorfreude auf leckeres Gegrilltes bei Olga konnte die Laune nur bedingt heben.
Der Freitag entschädigte jedoch für so Manches. Einige von uns hatten schon nicht mehr mit dem plötzlichen Wetterumbruch gerechnet, zumal ewige Diskussionen über die Meinungen verschiedenster Wetterwebsites das Wetter auch nicht schönreden konnten. Als der erste Start an diesem Tag um 11:50 Uhr abhob war von der Stimmung der letzten Tage nichts mehr zu spüren. Alle freuten sich darauf nach kurzen Minuten des Steigfluges endlich wieder Freifallwind zu spüren und seine Freeflykünste zu perfektionieren.
Am Abend dann überraschte uns Roman mit einem Tubesprung. Für viele von uns war er der erste seiner Art und mit 19 Teilnehmern doch schon recht groß. Mit einem anschließenden Überflug wurde die Woche dann abgerundet.
Abschließend möchte ich der PINK-Crew, dem Manifest, den Schurken, unserm Piloten Phillip und Allen, die aus dieser Woche ein unvergessliches Ereignis gemacht haben danken und wohl im Namen aller sagen, daß wir trotz etwas dürftigem Wetter eine Menge Spaß hatten.
Raimon Ernst, SkyHigh Eschbach e.V.