Wir
schreiben den 6. Mai 2000, 19.00 Uhr, ein Bier in der Hand – wohlverdient.
Seit
dem Start unseres Trainingscamps in Klatovy am 1.5. sind wir um 33 Sprünge,
einiger Erfahrung und vieler Tips des französischen 4er-Weltmeisters Martial
Ferre´ reicher.
Aber
laßt uns von Anfang an berichten.
Die
Wettervorhersage war denkbar schlecht: Regen mit kurzzeitigen Auflockerungen;
eine Schlechtwetterfront war angesagt. Von all dem haben wir hier in Klatovy
nichts bemerkt; mit Ausnahme des Montag-Nachmittag waren um die 25 °C an der
Tagesordnung und das bis zum folgenden Wochenende.

Am
Montag Morgen ging es dann für uns und das zweite Team, einen 4er los. Erst
waren wir etwas überrascht, wie soll der gute Mann mit zwei Teams ausgelastet
sein. Doch die Frage hat sich schnell von selbst beantwortet. 



Ca.
eine halbe Stunde hat die Sprungvorbereitung für unseren Achter in Anspruch
genommen. Dann der Sprung, mit Packen und die
Fallschirmsportabsprungnachbesprechung mit Videoanalyse nochmal eine halbe
Stunde. Alles in allem 1,5 Stunden für einen Sprung – und
so viel zu verbessern. Selbst die Wiederholung des Sprungs zeigte wenig
Verbesserung. Doch frohen Mutes, vor allem durch die positive Einstellung von
Martial, haben wir die folgenden Sprünge in Angriff genommen. Mit der guten
Laune aller ist uns sogar das creepern leicht gefallen, auch wenn wir immer
wieder ´in Position´ geschoben wurden.
Und
bald wurden wir auch für die Mühen belohnt. Die Qualität
unserer Sprünge steigerte sich kontinuierlich. Am Mittwoch legten wir
sogar einen 13-Punkte-Sprung in 50 sec Wettkampzeit aus dem offiziellen
Achter-Programm hin. Nur am Donnerstag hatten wir mit einem 2 km-Mega-Funnel
einen kleinen Rückschlag aufzuweisen. Aber lt. Martial passiert das jedem `Profi-Team`
so ab und zu.
Am
Samstag Mittag schlossen wir das offizielle Training ab und probierten uns an
etwas größeren Teilen und siehe da, auch diese Sprünge waren bei weitem
besser als vorher.
Unser
einstimmiges Fazit ist, daß wir bei weitem mehr Spaß und Lernerfolg bei
unserem „Funachter“ hatten, als sich jeder einzelne von uns gedacht hatte.
Und unsere einstimmige Hoffnung ist, daß wir auch nächstes Jahr in Klatovy
wieder die Möglichkeit haben, mit einem Weltmeister zu trainieren und sich
vielleicht ein paar Leute mehr zu einem solchen Event zusammenfinden. Denn auch
wir sind kein Wettkampfteam, sondern nur ein paar Springer, mit einer
durchschnittlichen Sprungerfahrung, die sich zusammengefunden haben um von den
Erfahrungen eines Weltmeisters zu profitieren und aus der Pink Skyvan zu
springen.
Vielen
Dank Thomas, merci Martial!
Charlotte,
Isolde, Harald, Kellerkind, Reiner, Stefan, 3xStephan
Springen aus der Pink Skyvan * Tandemspringen und Fallschirmausbildung * Ballonfahren * Skystunts.com * e-mail an office@pink.at
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