Relativ- und Video-Seminar Klatovy August 98

Klatovy August 98
RELATIV- und VIDEO-SEMINARE

 

Die erste Woche in Klatovy - Ende Juli - ließ sich nicht besonders gut an. Manchmal blaue Löcher, doch häufig niedrige Wolkenuntergrenzen hielten die Springer häufig am Boden, zwischendurch ging aber doch noch ab und zu ein Start. AFF-Schüler konnten gerade ihren Level 4 in dieser Woche abspringen. Ab dem ersten Wochenende ging es aber dann rund. Der Relativ-Beginners-Kurs war gut besucht. Leute mit 50 - 250 Sprüngen nahmen daran teil. Aufgrund des anhaltend wolkenlosen Himmels waren sechs Sprünge pro Tag die Regel und der Erfolg auf den von Chef-Videomann Pommes zusammengeschnittenen Video am Wochenende deutlich sichtbar. Jerry Birds Large sequential-Seminar begann am 8.8., nachdem er mit etwas Konfusion und Ticketumbuchung einen Platz im Flieger über den Nordatlantik ergattert hatte. Am Beginn dieser Woche wollten die Sprünge nicht so recht klappen, aber Jerrys Wissen und seine pädagogischen Fähigkeiten dieses weiterzugeben, machten gegen Ende dieser Woche tatsächlich ein Large sequential-Seminar daraus. Vier bis fünf Punkte pro Sprung waren durchaus drinnen. Am Wochenende um den 15.August war die Campingwiese so gefüllt, daß man wirklich auf das Ostende des Flugplatzes ausweichen mußte, um noch einen Zeltplatz zu ergattern. Die Skyvan flog ununterbrochen, um urlaubende Fallschirmspringer und fallschirmspringende Urlauber in die Luft zu bringen.

An diesem Wochenende mischten sich auch Hansi Schneeberger und NormanHansi Schneeberger und Norman Kent Kent unter die 260 Anwesenden und begannen mit den Instructoren des Relativ-Seminars für kommende Woche zu planen, wie man 12 Videoleute mit 5 Relativ-Gruppen so zusammenspannt, daß sowohl für das Videoseminar, als auch für das Relativ-Seminar ein optimales Ergebnis erzielt wird. Die Relativ- und VideoseminarteilnehmerFür manche nicht ganz verständlich war dann am Montag in der Früh, daß in den ersten zwei Loads kein einziger Videomann vorhanden war. Hansi und Norman fanden bei fast jedem Kamera-Equipment Punkte, die unsafe waren oder mit wenigen Handgriffen so verändert werden konnten, daß sich das Ergebnis eines Videosprungs deutlich verbessert. Norman's aufmerksame ZuhörerAm Montag nachmittag war es dann soweit, daß praktisch alle Sprünge des RW-Seminars von zwei Videoleuten begleitet wurden, wobei einer der beiden immer nur den anderen im Visier hatte.

Diese Kombination hat sich sehr bewährt. Die Bilder von Dienstag vormittag zeigten noch Videoleute, die mit ihrer Ausrüstung Probleme haben, Relativ-Gruppen, die beim Umbau der Formationen immer wieder Springer aus dem Bild rutschten. Etwa die Hälfte der Videos waren für die Relativ-Instructoren auswertbar. Am Donnerstag kamen schon für alle Sprünge auswertbare Videos und auch die relativ-springenden Teilnehmer waren in der Lage, ihre Formationen und Drehungen so auszuführen, daß man sie als gelungene Sprünge bezeichnen konnte. blackhole, von den Springern nach dem 3. Versuch auch asshole genannt, am DonnerstagDer Freitag diente dann dem Feinschliff aller Teilnehmer. Der Wunsch aller Teilnehmer nächstes Jahr wieder so ein kombiniertes Seminar durchzuführen spricht für den Erfolg. Herr Hittenberger im Freifallversuch, Norman kritisierte Hittis offene SchubänderHans Schneeberger und Norman Kent ergänzten sich in idealer Form, die Instructoren des RW-Seminars wechselten täglich die Gruppen und freuten sich jeden Abend auf ihre neue Gruppe. Auch die letzte Woche in Klatovy fing mit schönen Wetter an, Freestyler und Freeflyer teilten sich die Plätze in der Skyvan mit AFF-Schülern und Relativern. Norman Kent über KlatovyGegen Ende der Woche zogen Wolken auf und zum letzten Wochenende begannen endlich wieder einige Regenschauer den Sprungbetrieb zu unterbrechen. Rolf Brombachs Pink Freeflight school hatte regen Zulauf von Leuten, die sich Tips für ihren ersten Head-downer holten. Norman Kent filmt aus der 185 einen Skyvan exit für sein neues VideoDer Aero-Club Klatovy hatte die Infrastruktur wieder verbessert, die kühle Packhalle erfreute sich höchster Beliebtheit an den heißen Tagen, vor dem Gebäude waren Schattenflächen vorhanden, Oldas Restaurant wurde bereits am Morgen beim reichhaltigen Frühstücksbuffet stark frequentiert und man konnte an den lauen Sommerabenden das kühle Bier bei Olda auf der Terrasse oder die gemütliche Lagerfeuerstimmung geniessen. Klatovy, wir kommen wieder.Nach dem letzten Start bleibt es auch gemütlich


Springen aus der Pink Skyvan * Tandemspringen und Fallschirmausbildung * Ballonfahren * Skystunts.com * e-mail an office@pink.at

bot="Script" endspan i-checksum="60570" bot="Script" endspan i-checksum="30872" bot="Script" endspan i-checksum="1338" bot="Script" endspan i-checksum="31932" bot="Script" endspan i-checksum="3342" bot="Script" endspan i-checksum="37552"